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Mut zum Leben

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Esther Bejarano Yehuda Bacon Éva Pusztai-Fahidi Greta Klingsberg

Yehuda Bacon - Maler

1942 wurde Yehuda Bacon mit seiner Familie aus dem tschechischen Ostrau
in das Ghetto Theresienstadt verschleppt. 1943 erfolgte die Deportation
nach Auschwitz.
Als Einziger seiner Familie überlebte er. Gemeinsam mit 88 anderen Jungen,
den später so genannten "Birkenau-Boys", musste er schwere körperliche
Zwangsarbeit im Vernichtungslager verrichten.
Die Jungen wurden vor Pferdewagen gespannt und transportierten Güter
durch das Lager. Im Winter streuten sie die Asche aus den Krematorien
auf die vereisten Wege. Der 14-Jährige beobachtete genau, was geschah.

Aufgrund seiner detaillierten Zeichnungen wurde er sowohl im Eichmann-Prozess
als auch in den Frankfurter Auschwitz-Prozessen als Zeuge gehört.

Nach seiner Befreiung verwirklicht er seinen Lebenstraum und wird Maler und Lehrer
an der Bezalel-Kunstakademie in Jerusalem. Seine internationalen Ausstellungen
führten ihn nach Berlin, Prag, New York und London.

Erfahrenes Leid nicht zu verdrängen, sondern zu verarbeiten und dessen destruktives Potenzial zu transformieren, darin sieht er seinen Auftrag als Mensch und Künstler.


Yehuda Bacon - Bilder

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