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Mut zum Leben

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Esther Bejarano Yehuda Bacon Éva Pusztai-Fahidi Greta Klingsberg

Éva Pusztai-Fahidi - Autorin

Éva Pusztai- Fahidi wurde in Debrecen, Ostungarn, in eine große, wohlhabende Familie hineingeboren. In ihrem Leben spiegeln sich die Ereignisse des zwanzigsten Jahrhunderts wider. Ihr Traum, Pianistin zu werden, fand noch vor der Aufnahmeprüfung an der Musikakademie durch ihre Deportation nach Auschwitz
ein jähes Ende.

An der Rampe des Vernichtungslagers wurde sie vom KZ-Arzt Mengele
mit einer Handbewegung auf die eine Seite und ihre Familie auf die andere gewinkt. Damit verlor sie ihre gesamte Familie, die in den Gaskammern umkam.
Von Auschwitz wurde sie zur Zwangsarbeit nach Deutschland in das KZ-Außenlager
Münchmühle im hessischen Allendorf verschleppt.

Nach der Befreiung kehrte sie in ihre Heimat nach Ungarn zurück.
Zur Zeit der kommunistischen Schauprozesse erklärte man sie
zum "deklassierten Element" und ließ sie als Hilfsarbeiterin arbeiten.

Nach fast 60 Jahren des Schweigens schrieb sie 2003 ihr autobiografisches Buch
"Die Seele der Dinge", eines der wenigen und wichtigen Zeitzeugen-Dokumente
über den Holocaust an der jüdischen Bevölkerung Ungarns.

Heute reist die engagierte 87-Jährige, die sich selbst als "Holocaust-Aktivistin"
bezeichnet, durch ganz Europa und hält Vorträge und Lesungen gegen das Vergessen.

In unserem Buch "Mut zum Leben" finden Sie ein Porträt
des Lebens von Éva Pusztai-Fahidi


Éva Pusztai- Fahidi - Die Seele der Dinge

Erst nach einer langen Zeit des Schweigens – 59 Jahre später,
als sie noch einmal »dorthin« zurückgekehrt war – schrieb Éva Pusztai- Fahidi dieses Buch. Seit diesem Besuch betrachtet sie es als ihre Pflicht, über das, was sie in Auschwitz erlebt hat, zu berichten.
»Die Seele der Dinge« ist ein eindringliches Zeugnis des Holocaust
und zugleich mehr. Éva Fahidis Memoiren sind Familiengeschichte
und Portrait einer Epoche, schildern detailfreudig das Leben in Ungarn auf dem Lande zwischen den beiden Weltkriegen und beschreiben
in liebevollen und schmerzhaften Erinnerungen die ersten achtzehn Lebensjahre der Autorin: eine berührende Hommage an ihre untergegangene jüdische Großfamilie, von der ihr nach der Rückkehr ins Elternhaus nichts als die schreckliche Wahrheit blieb:
»Mir wurde bewusst: ich war vollkommen allein,
hatte niemanden mehr auf der Welt.«
Lukas Verlag